Um einen Überblick über die Verbreitung von Influenza-Viren zu haben und gegebenenfalls schnell auf eine aufkeimende Grippe-Welle reagieren zu können, existieren auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene Überwachungsnetzwerke. In enger Abstimmung mit diesen Überwachungsnetzwerken gibt die Weltgesundheitsorganisation WHO jedes Jahr Empfehlungen für die neue Impfstoffproduktion, angepasst an die aktuell zirkulierenden Influenza-Viren.
Netzwerke in Deutschland beobachten permanent die Influenza-Aktivität. Sie registrieren die Abwesenheit der Schüler vom Unterricht, das Fehlen am Arbeitsplatz, die Häufigkeit von Arztbesuchen wegen akuter Atemwegserkrankungen sowie Klinikeinweisungen und Sterbefälle.
Diese Erfassung erfolgt in enger Kooperation mit etwa 700 mitarbeitenden Arztpraxen im ganzen Bundesgebiet. In Zusammenarbeit mit Landesuntersuchungsämtern, Landeshygieneinstituten, weiteren Laboren und den Nationalen Referenzzentren für Influenza in Berlin werden die aktuell zirkulierenden Viren genau analysiert und die Ergebnisse der WHO mitgeteilt.
Eine Übersicht über die Entwicklung können Sie hier abrufen.
