- Partitionen organisieren die Struktur der Festplatte
- Partitionen erhöhen die Datensicherheit
- partitionierte Festplatten nutzen den Speicherplatz optimaler als unpartitionierte Festplatten, weil praktisch jede eingerichtete Partition ein eigenes Laufwerk darstellt
Exkurs
Wenn Sie sich heute einen neuen Rechner kaufen, wird dieser sehr wahrscheinlich mit einer Festplatte ausgestattet sein, die 300 oder noch mehr GB Daten aufnehmen kann - vielleicht auch 'nur' 150 GB, wenn es sich beispielsweise um ein Notebook handelt.
Eine so große Platte ist unpartitioniert mit einem riesigen Schrank vergleichbar, der nur ein einziges Fach enthält. Darin liegen nun Socken, Pullover, Unterhemden und Kleider mehr oder weniger unsortiert herum. Wie viel angenehmer wäre es, wenn jede Wäschekategorie in einer eigenen Schublade untergebracht ist?
Überträgt man dieses Bild auf die physikalische Festplatte stehen verschiedene Partitionen auf einer Festplatte für solche einzeln abgegrenzten Bereiche. Diese sorgen für Struktur und für einen besseren Überblick im Daten- und Dateien-Dschungel.
Zudem lässt sich auf unterschiedlichen Partitionen der vorhandene Plattenplatz optimaler nutzen. Daten werden effizienter gespeichert und die Datenzugriffszeit ist kürzer.
Nicht zu unterschätzen ist die erhöhte Datensicherheit, die sich durch partitionierte Festplatten erreichen lässt: Gibt es auf einer Partition Probleme die zu Datenverlusten führen, bleiben die an anderer Stelle gespeicherten Daten dennoch sicher erhalten.
Diese Aussage gilt natürlich nur solange nicht die Platine des physikalischen Festplattenlaufwerks defekt ist. In diesem 'worse case' hat nur der gut lachen, der seinen Rechner mit einer zweiten Festplatte ausgerüstet und regelmäßig seine Daten gesichert hat!